Optimales Kaffeewasser – (k)eine Frage des Geschmacks

Presseinformation zur Schulung und zum Cup Tasting bei BRITA Professional

kl,company Pressearbeit Brita Professional Schulung und Cup Tasting


Taunusstein, April 2014: Ende März traf sich die Deutsche Röstergilde zur jährlichen Mitglieder-Tagung. In diesem Jahr suchte sich die Interessenvertretung der Spezialitätenkaffeeröstereien im deutschsprachigen Raum einen besonderen Ort dafür aus: das Unternehmen BRITA Professional, seit Juni 2013 Fördermitglied der Röstergilde. Häufig verbindet die Röstergilde, deren wichtigste Aufgabe die Vermarktung hochwertiger Spezialitätenkaffees an private und gewerbliche Kunden ist, ihre Tagungen mit fachlichen Weiterbildungen. So lag in diesem Jahr der Schwerpunkt auf dem Thema Wasser. Expertengespräche und Vorträge über Wasseroptimierung standen ebenso auf dem Programm wie eine intensive Wasserschulung und ein Cup Tasting mit verschiedenen Wasserqualitäten. So entstand ein Mehrwert für Kopf und Gaumen, der die Profis selbst überraschte.

Gemeinsames Ziel

Die Zusammenarbeit der Röstergilde und BRITA Professional hat ein gemeinsames Ziel: eine perfekte Tasse Kaffee. Spezialitätenkaffees gewinnen im Markt immer stärker an Bedeutung. Da Wasser ein essentieller Bestandteil und somit auch ein Qualitätsfaktor für einen guten Kaffee ist, ist es umso wichtiger, das Bewusstsein in Expertenkreisen zu schärfen, damit der private und gastronomische Endkunde optimal beraten wird. Denn wer einen hochwertigen Spezialitätenkaffee kauft, erwartet in der Tasse ein perfektes Ergebnis. „Wir sind überzeugt, dass wir für die Mitglieder der Röstergilde einen wertvollen Beitrag für die Weiterentwicklung der Cup Quality bieten können. Da es sich bei Kaffee um ein Naturprodukt handelt, kann die Reaktion des Kaffees auf Wasser je nach Sorte oder Anbaugebiet unterschiedlich sein, da jeder Kaffee seine speziellen Eigenschaften hat. Hier unterstützen wir gerne mit unserer Wasserexpertise mit Beratung und Schulung, um die individuelle Note der Spezialitätenkaffees noch spezifischer heraus zu kitzeln“, erklärt Monika Kriegel, Senior Marketing Manager Central Europe, die Partnerschaft.

BRITA macht Schule

Über 250 Millionen Menschen genießen täglich BRITA gefiltertes Wasser. Mit dieser beeindruckenden Zahl begrüßte Matthias Molnar, Leiter BRITA Professional Außendienst Deutschland und Österreich, die Röstergilde.
BRITA Professional schult bereits seit vielen Jahren seine Kunden im komplexen Thema Wasseraufbereitung. Denn das richtige Zusammenspiel der einzelnen Parameter – Wasser, Filter, Maschine, Rohstoffe – ist entscheidend für die Qualität des Endprodukts. Davon überzeugten sich nun auch die Mitglieder der Röstergilde. Durch Andrea Dobbelfeld, International Manager Technical Consulting and Training bei BRITA Professional, erweiterten sie die Kenntnisse rund ums Wasser und lernten die vielfältigen Unterschiede der Inhaltsstoffe besser kennen. Die anschließende rege Diskussion und die gezielten Nachfragen zeigten deutlich, dass Wasseraufbereitung entscheidend im täglichen Geschäft und der Wissensdurst entsprechend groß ist, wie auch Andrea Dobbelfeld bemerkt: „Es ist für mich immer wieder ein Erfolg, wenn nach einer Schulung und auch schon währenddessen Fachfragen aus dem Arbeitsalltag aufkommen. So ist für mich klar, dass erstens das Thema Wasseraufbereitung in den Köpfen angekommen ist und zweitens meine Schulungen zum vertiefenden Verständnis beitragen. Wasser ist nun mal eine Materie, die die Menschen berührt.“

Bemerkenswerte Themen-Komplexität

Nach dem theoretischen Teil erhielten die Mitglieder der Röstergilde einen Einblick in die praktische Arbeit des Unternehmens. So gab es nach der Produktions- und Laborführung erstaunte Gesichter. „Wasseraufbereitung ist uns nicht neu, aber die Komplexität im Umgang mit der Thematik und vor allem die eingesetzte Technik sowie die Forschung, die kontinuierlich an Verbesserungen arbeitet, sind eindrucksvoll“, sagt Alexander Marcks, Rehm & Co. Benecke Coffee. „Mich hat vor allem die Größe der BRITA Group verblüfft. Der Aufwand, der hier rund um optimales Wasser betrieben wird und die Bedeutung des richtigen Wassers für die Zubereitung von Kaffee überraschen wirklich“, gibt Marco Burkart, Rösterei Burkart, seine Eindrücke wieder. Sein Röstergilde-Kollege Patrick Stolle, Rösterei einbrand, ergänzt: „Nach der Schulung, der Besichtigung des Unternehmens und den technischen Möglichkeiten zur Wasseranalyse- und Aufbereitung ist das gesamte Wasserthema trotz seiner Vielschichtigkeit strukturierter im eigenen Kopf. Das Bewusstsein für optimales Kaffee-Wasser hat sich bei mir persönlich geändert.“

Lehrreich für alle Sinne

Nach der Kopfarbeit gab es Arbeit für Gaumen, Nase und Augen. Beim Cup Tasting zeigte sich, inwieweit die Sinnesorgane den Einfluss unterschiedlicher Wässer bei der Zubereitung eines Kaffees wahrnehmen. Der amtierende deutsche Latte-Art-Meister und SCAE-zertifizierte Barista Christian Ullrich servierte frisch mit der Karlsbader Kanne aufgebrühten Kaffee. Das Cup Tasting bestand aus drei unterschiedlichen Wässern, die jeweils mit dem gleichen Kaffee zubereitet wurden. Für den Test entzog BRITA Professional dem ersten Wasser nur Partikel sowie Chlor und beließ alle anderen Eigenschaften des Leitungswassers. Das zweite Wasser filterte das Unternehmen mit dem PURITY C Quell ST auf die Vorgaben des Deutschen Kaffeeverbands für optimales Kaffeewasser und das dritte auf die SCAE-Spezifikationen. Mithilfe des Verkostungsbogens der Deutschen Röstergilde wurden die individuellen Eindrücke der Tester unter anderem im Hinblick auf Bouquet, Aroma, Säure, Balance und Reinheit des Kaffees bewertet.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten

Während manche Tester mehr Säure als wohlschmeckend empfanden und deshalb zum ersten Wasser tendierten, war der runde Geschmack des dritten, nach SCAE-Vorgaben gefilterten Wassers für einige perfekt. Der optimale Geschmack stellte sich für einen großen Teil der Teilnehmer beim zweiten mit PURITY C Quell ST gefilterten Wasser ein. Geschmäcker sind und bleiben verschieden – was aber ganz deutlich am Ende des Cup Tastings zu erkennen war, ist, dass aufbereitetes Wasser den größeren Kaffeegenuss bietet. Zu diesem Schluss kamen immerhin 75 Prozent der Mitglieder der Röstergilde.

„Theoretisch wissen wir ja, was gutes Wasser ausmacht und womit eine gute Bohne zum exzellenten Kaffee wird. Praktisch hat mich die Differenziertheit der Wirkung unterschiedlicher Wässer auf die einzelnen Geschmacksstoffe erstaunt. Die Unterschiede so deutlich zu schmecken war sehr interessant“, resümiert Andrea Werner, Kaffee Manufaktur Würzburg, nach dem Cup Tasting.

„Der heutige Tag hat eindeutig gezeigt, welchen enormen Einfluss Wasser auf das Geschmacksprofil von Kaffee hat. Davon überzeugten sich die Mitglieder der Röstergilde im Rahmen des Cup Tastings selbst. Die überwältigende Mehrheit präferierte den Kaffee mit gefiltertem Wasser hinsichtlich Aroma, Vollmundigkeit, Säuren und Balance. Die Resonanzen der Mitglieder waren durchweg positiv und wir sind uns sicher, dass wir in den Köpfen viel bewegt haben“, sagt Monika Kriegel abschließend.

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